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FDP Kreisverband Altenkirchen

Aktuelles

Podiumsdiskussion der VG-Bürgermeisterkandidaten

Am 23. Juni in Gebhardshain

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Christof Lautwein übernimmt Kreis-Vorsitz

Wahl in Gieleroth am vergangenen Samstag

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Kreisparteitag 2016

Neuer Vorstand gewählt

Am 04. Juni 2016 wählte der Kreisparteitag in Gieleroth einen komplett neuen Vorstand. Als Kreisvorsitzender wurde Christof Lautwein aus Friesenhagen gewählt, seine Stellvertreter sind Christian Chahem aus Altenkirchen und Sandra Weeser aus Betzdorf. Neuer Schatzmeister: Michael Becker aus Kirchen. Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze....

Christian Chahem, Michael Becker, Christof Lautwein, Justizminister Herbert Mertin, Sandra Weeser
Christian Chahem, Michael Becker, Christof Lautwein, Justizminister Herbert Mertin, Sandra Weeser

Sandra Weeser neue Vizepräsidentin der SGD Nord

Pressebericht aus der Siegener Zeitung

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EU-Ausstieg der Briten

Die Europäische Union bedarf einer inneren Reform

Als Hauptgrund für den Brexit sieht Wolfgang Kubicki die britische Frustration über eine abgehobene politische Kultur und intransparente Entscheidungsprozesse in Brüssel. Aus seiner Sicht ein klarer Anstoß für Reformen. "So schmerzhaft die Entscheidung ...

FDP wieder im Landtag!

Top Ergebnisse auch in unserem Wahlkreis.



Hier die Ergebnisse auf einen Blick:

FDP Insgesamt: 6,2%

Wahlkreis 1
Sandra Weeser: 9,4%
Landesstimmen: 6,1%

Wahlkreis 2
Christian Chahem: 7,5%
Landesstimmen: 5,8%

Pressebericht AK-Kurier

Ralph Lorenz zu Gast in Dauersberg



„Schützen wir die Natur kaputt? Ist die Nachhaltigkeit in Gefahr?“

Volles Haus im Berghof Groß in Dauersberg bei Betzdorf. Am Samstag, den 27. Februar hat der Kreisverband der Freien Demokraten Altenkirchen zu der Veran-staltung „Schützen wir die Natur kaputt? Ist die Nachhaltigkeit in Gefahr?“ gela-den.


„Schützen wir die Natur kaputt? Ist die Nachhaltigkeit in Gefahr?“
Foto: Veranstalter
Betzdorf. Interessierte Landwirte, Waldbesitzer, Jäger und Imker hörten gespannt den Vortrag von Ralph Lorenz aus dem FDP Kreisverband Rhein-Sieg zu. Der Waldexperte referierte darüber, dass die Nachhaltigkeit in der Forstbranche vor über 300 Jahren erfunden wurde und es zu einer Selbstverständlichkeit für Na-turbewirtschafter gehört, die Natur zu schützen. Erst durch Bewirtschaftung wird die Natur gehegt und gepflegt. Ohne Ökonomie kann keine Ökologie finanziert werden und Ökologie ist für die Ökonomie Grundlage, denn ein guter und intakter Boden ist die Voraussetzung für Landwirte Nahrung zu produzieren um die Be-völkerung satt zu machen.

Die nachhaltige Bewirtschaftung der Felder und Wälder ermöglicht es erst den Naherholungssuchenden die Natur zu erleben und zu genießen, denn die We-geinfrastruktur in der Natur ist keine Selbstverständlichkeit und eine Leistung der Waldbesitzer und Landwirte.

Interessant auch der Stellenwert der Land- und Forstwirtschaft im Vergleich zu früher und heute und die Entwicklung moderner Betriebe im Wandel der Zeit. „Unser tägliches Essen wächst auf dem Feld und ohne Wald und dessen Holz hätten wir kein Dach über dem Kopf.“

Die Natur muss erlebbar bleiben und darf nicht weiterer ideologischen Flächen-stilllegungen zum Opfer fallen. Die Freien Demokraten stehen für einen men-schenfreundlichen Naturschutz und einen dynamischen Artenschutz, so der 2.te Vorsitzende des FDP Landesfachausschusses NRW für Umwelt, Natur, Land- und Forstwirtschaft, der sich auch in FDP Bundesfachausschüssen in diesem Themenfeld engagiert.

Lorenz warb dafür, die Leistungen der vielen Waldbesitzer, Landwirte, Angler, Im-ker, Jäger, Schäfer oder Winzer anzuerkennen und veranschaulichte dieses an Praxisbeispielen. Ralph Lorenz präsentierte wie bedeutend die Interessenge-meinschaft der Naturbewirtschafter ist, was in der Öffentlichkeit häufig unter-schätzt wird. Grafisch aufgearbeitetes Zahlenmaterialien zu Beschäftigten, Wert-schöpfung im Agrarsektor, der Holz und Forstwirtschaft und der Nahrungsmittel-produktion vermittelten wissenswerte Fakten.
Ernährte z.B. ein Landwirt vor 60 Jahren 10 Menschen sind es heute 140.
Die Überbürokratisierung zollt aber auch im Höfe Sterben ihren Tribut, denn von früher 1,6 Millionen landwirtschaftlichen Betrieben existieren heute nur noch 300.000.

Ralph Lorenz prangert Defizite im Bereich der Vermüllung in der Natur an und ebenso das häufige Unterlassen der Bekämpfung der invasiven Neophyten, wie die gefährliche Herkulesstaude oder den Japanischen Staudenknöterich. Auch das Jakobskreuzkraut ist eine Gefahr für Kühe und Pferde und eine unterlassene Hilfeleistung der Naturschutzverbände und Umweltbehörden.

Stattdessen werden häufig Naturschutzprojekte initiiert bei denen Kahlschläge im Namen des Naturschutzes durchgeführt werden oder Gewerbegebiete und Stra-ßenbauprojekte durch fragwürdige Artenschutzbestimmungen verhindert werden oder Flugschneisen für Schmetterlinge durch Wälder geschlagen werden .

Das modernste Steinkohlekraftwerk der Welt, Datteln IV steht still, u.a. wegen nicht Einhaltung von Mindestabständen zu Naturschutzgebieten und im alten Kraftwerk Datteln I wird Öl verbrannt um Fernwärme zu liefern, welches eigentlich in dem modernen und stillgelegtem Kraftwerk produziert werden sollte.

Weitere Flächenstilllegungen in Deutschland bedeutet für Lorenz ein Export der Naturzerstörung. Denn in Brasilien entstehen Agrarfabriken, für die Urwälder ge-rodet werden.
„Besser hier in Deutschland mit hohen Standards unter den Prämissen des Tier-wohls die wertvollen Flächen bewirtschaften anstatt in fernen Ländern, wo Um-weltschutz keinen Pfifferling wert ist.“ fordert der FDP Mann.

Interessant ist das herausarbeiten der gemeinsamen Interessen der Naturbewirt-schafter: Eigentumsschutz, Vertragsfreiheit, fairer Wettbewerb, mehr Mut zur Marktwirtschaft, Rechtsstaatlichkeit und Bürgerrechte, die den Landwirten und Waldbesitzern oder Jägern sehr am Herzen liegen.

Alles klassisch liberale Werte - Der Grund, warum sich der Gastreferent bereits seit 15 Jahren bei den Freien Demokraten engagiert und ein gewichtiges Argu-ment, warum die FDP am besten die Interessen der Naturbewirtschafter vertreten kann.

Der ebenfalls anwesende Marco Weber aus der Vulkaneifel auf Listenplatz 4, ein Landwirt, der die Interessen des ländlichen Raumes bestens kennt, für Waldbe-sitzer, für Angler, Imker, Jäger, Schäfer und Winzer und natürlich auch für die Landwirte eintritt, konnte Lorenz während der angeregten Diskussion vollends zustimmen.

Zum Abschluss gab es noch ein Buffet, bei dem sich die Teilnehmer fachsim-pelnd austauschen konnten.
Axel Bittersohl, der Kreisvorsitzende der FDP Altenkirchen zog das Resümee „Ein beeindruckendes und spannendes Thema mit Zukunft, dem wir uns künftig ver-stärkt widmen werden“ , so der Liberale.
Getreu dem Landtagswahl Motto der Freien Demokraten Rheinland Pfalz „Schauen wir nach vorn“ ist Politik ein Ort, an dem wir künftig ausmachen möch-ten, wie wir miteinander leben möchten, besonders in diesem Themenfeld.

Ralph Lorenz zu Gast in Betzdorf / Dauersberg

Thema: Schützen wir unsere Natur kaputt?


Kubicki in Wissen zu Gast

Artikel des RZ-Kurier



Kubicki in Wissen für das Recht auf Selbstbestimmung

Der Wert eines Redners offenbart sich auch darin, wie lange sein Publikum bereit ist, auf ihn zu warten. Im Falle der Wahlkampfveranstaltung der Kreis-FDP mussten die Zuhörer rund anderthalb Stunden ausharren, bis der stellvertretende Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki den Weg ins Wissener Kulturwerk fand. Aber die Wartezeit hatte sich gelohnt.


Kubicki in Wissen für das Recht auf Selbstbestimmung
Wusste das Publikum im Kulturwerk für sich einzunehmen: der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki. Fotos: Daniel-D. Pirker
Wissen. In Schleswig-Holstein kann man wohl etwas schneller unterwegs sein als in Rheinland-Pfalz. Zumindest führte der norddeutsche Hauptredner der FDP-Wahlveranstaltung im Foyer des Wissener Kulturwerks seine Verspätung unter anderem auf die ungewohnte Verkehrslage zurück. Oder ob es daran lag, dass das Kulturwerk nicht korrekt in GoogleMaps aufgeführt ist, wie Wolfgang Kubicki humorvoll erklärte. Fakt ist: Bis zu seinem Eintreffen war das Foyer des Wissener Kulturwerks immer noch randvoll. Überbrückt wurde die Wartezeit von der Vorstellung der Landtagskandidaten und einem launigen Spontanvortrag des ehemaligen Landes-Wirtschaftsministers Hans-Artur Bauckhage aus Daaden.

Bauckhage lieferte einen rhetorischen Aperitif auf Kubickis Rede: kurzweilig, kantig und der liberalen Wählerseele aus dem Herzen sprechend. Nicht zu vergessen die unüberhörbaren sprachlichen Einfärbungen. Der Vortrag Kubickis hätte niedergeschrieben auch eine Art Grundsatzprogramm der FDP sein können. Allerdings eines das aktuelle Entwicklungen berücksichtigt, Seitenhiebe auf politische Gegner süffisant austeilt und einige Anekdoten aus der Welt des Rechtsanwalts und stellvertretenden Bundesvorsitzenden bereithält.

Klar, der rote Faden des Manns aus Schleswig-Holstein war die Freiheit. Und die manifestiert sich insbesondere in dem Recht auf Selbstbestimmung. Im Gegensatz dazu stünden vor allem die Bevormundungsbemühungen der SPD und der Grünen. Kubicki dagegen propagierte das „Recht auf Unvernunft“. Ja, ein wesentlicher Teil seines eigenen Lebens baue zum großen Teil darauf, inklusive dem Wagnis nach gescheiterten Ehen erneut den Bund fürs Leben einzugehen. Hier zeigte sich der Norddeutsche auch trotzig, auf seine humorvolle Art und Weise natürlich: Zwar rauche er nicht, aber wenn dies auch noch verboten werde, fange er damit noch an. Und zwar wisse er, dass es schädlich sei, aber: „Trotzdem trinke ich gerne auch mal zwei, drei Flaschen Wein am Abend.“ Das lasse er sich auch nicht von der Grünenpolitikerin Renate Künast verbieten: „Die Lebensfreude springt ihr ja geradezu aus dem Gesicht“, scherzte der FDP-Politiker zum Wohlwollen der Gäste.

Seine „lieben grünen Freunde“ (Kubicki) waren das Lieblingsziel der Häme des Redners. Kritik übte Kubicki aber auch an SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer, ohne sie namentlich zu erwähnen. So müsse man sich der Diskussion mit Rechtspopulisten stellen und so für demokratische Werte kämpfen. Dreyer hatte eine Teilnahme an einer TV-Debatte abgesagt, an der sich die Alternative für Deutschland beteiligt. Kubickis Grundsatz lautet: Probleme müssen angesprochen werden, damit sie gelöst werden können. Und von denen gibt es laut dem FDP-Prominenten genügend. Beispiel Bildung: Man dürfe Kinder nicht über einen Kamm scheren, sagte Kubicki mit Blick auf Schulformdebatten. Stattdessen sollten deren unterschiedliche Neigungen und Talente gefördert werden. Erst dies ermögliche die Fähigkeit zur späteren Selbstbestimmung. Daneben geißelte er den Trend zur Akademisierung an: „Ein guter Geselle ist mir lieber als ein schlechter Bachelor.“
Einer rot-grünen Forderung nach Abschaffung der Noten erteilte er eine klare Absage. Denn ohne die Einübung von Wettbewerb hätten die späteren Arbeitnehmer schlechte Chancen in einer globalisierten Wirtschaftswelt. Insgesamt warnte Kubicki vor einer Senkung der Schulanforderungen, die schließlich auch das Abitur entwerteten. Er fordert stattdessen bundesweit einheitliche Abschlüsse und Freiheiten für die Lehrer. Dem SPD-Motto nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit widersprach Kubicki des Weiteren vehement. Denn: „Es gibt keine gleiche Arbeit.“ An Beispielen aus dem Fußball und der Kreativbranche verdeutlichte er, dass mit einer gleichen Bezahlung Anreize wegfielen.

Mit Blick auf die Flüchtlingsdebatte betonte Kubicki, Humanität kenne keine Grenzen, sehr wohl allerdings die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft. Er forderte in diesem Zusammenhang: „Rückführung ist wesentlich“. Er begrüßte grundsätzlich Zuwanderungsregelungen wie sie etwa Kanada praktiziert, also orientiert an den Fähigkeiten der potentiellen Neubürger. Gleichzeitig zeigte er Verständnis für kulturelle Unterschiede, die Zuwanderer aus dem arabischen Raum aufweisen. Allerdings sollte dies nicht dazu führen, dass man Handlungen akzeptiere, die gegen die westliche Lebensweise gerichtet seien: „Wir müssen aufpassen, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen wird.“

Gerade mit Blick auf die Zukunft des ländlichen Raums, forderte er schnelleres Internet, und zwar zeitnah. Ansonsten drohe eine „Entleerung“. Grundsätzlich missfiel ihm der oft schlechte Zustand der Infrastruktur in Deutschland. Brücken und Straßen würden verfallen. Nur: Woher das Geld für die Baumaßnahmen nehmen? Zum Beispiel durch die Einnahmen, die durch ein Prozent zusätzliches Wirtschaftswachstum zustande kämen. Das bedinge natürlich eine wirtschaftsfreundlichere Politik. Auch der Verzicht auf die abschlagsfreie Rente mit 63 und die Mütterrente hätten entsprechende finanzielle Mittel für die Infrastruktur freigemacht.

Ein Kritikpunkt Kubickis richtete sich gegen den deutschen „Kontrollwahn“, der sich nicht nur bei der Verhinderung von Bauprojekten oder der Energiewende zeige. Gegen eine übermäßige Regulierung gerade von kleineren Unternehmen hatte sich auch die Direktkandidaten für den Wahlkreis 1, Sandra Weeser, in ihrer Vorstellung ausgesprochen. Bauckhage hatte sich für den Ausbau der B 8 und der B 255 stark gemacht.
Kubicki prangerte beispielsweise auch die Dokumentationspflicht für Arbeitgeber im Rahmen der Mindestlohnpolitik an. Während von Griechenland ein flexiblerer Arbeitsmarkt gefordert werde, setze die Politik in Deutschland genau das Gegenteil um. Und hier kommt wieder die Flüchtlingspolitik ins Spiel: Flexiblere Regelungen in Sachen Mindestlohn oder die Kostenübernahme der Integrationsleistungen von Betrieben seien wichtig, um Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Schließlich seien es nicht die gut ausgebildeten Menschen, die zu uns kommen. „Irgendwo hört die Leistungsfähigkeit der Unternehmen auf“, sagte Kubicki.

Auch Eingriffe in die Privatsphäre kritisierte Kubicki. Er selbst hatte beim Bundesverfassungsgericht gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung geklagt. In diesem Zusammenhang lehnte er auch vehement die Abschaffung von Bargeld ab, wie sie momentan ab einer gewissen Grenze diskutiert wird. Denn er wolle nicht, dass sein langjähriger SPD-Gegenspieler im schleswig-holsteinischen Landtag wisse, wenn er sich was im Restaurant leiste – wovon Stegner selbst vielleicht nur träume. (ddp)


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