Einlagensicherungssystem

Auf Einladung des Vorstandes der Sparkasse Neuwied, fand am 9. August ein Gespräch zum Thema „Schaffung eines europäischen Einlagensicherungssystems“ statt.


Hinter diesem unverdächtig klingenden Plan der Europäischen Kommission verbirgt sich für den bundesdeutschen Sparer eine Verschlechterung der bewährten Sicherungssysteme Ihrer Konto- und Sparguthaben.


Aus diesem Grund hatten die beiden Vorstände der Sparkasse Neuwied, Herr Dr. Hermann-Josef Richard und Thomas Paffenholz, die heimischen Abgeordneten aus Bundestag, Europaparlament und Landtag zu einem fachlichen Austausch eingeladen.


Sie schilderten, dass bei einer Umsetzung der von der EU-Kommission geplanten Schaffung einer europäischen Einlagensicherung, die in den bewährten Sicherungssystemen bereits gebildeten Sicherungsmittel zentralisiert und vergemeinschaftet würden. Es würde außerdem eine europaweite gegenseitige Haftung innerhalb der Kreditwirtschaft aufgebaut, ohne dass Risiko- und Haftungsverantwortung getrennt würden. Per Saldo würde dies zum Beispiel dazu führen, dass die innerhalb des Sparkassensystems gebildeten Sicherungsmittel für Einlagen innerhalb Europa zur Sicherung von Einlagen in anderen europäischen Ländern dienen.

 

Angesichts der bekannten und z.B. seitens der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde und des Bundesministeriums der Finanzen festgestellten eklatanten Unterschiede bei der Quote notleidender Kredite, der Risikopolitik und des wirtschaftlichen Erholungsprozesses seit dem  Ende der Finanzkrise, wäre dies eine massive Verschlechterung für den Sparer der deutschen Kreditwirtschaft.

FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser wies auf den Antrag der FDP-Fraktion vom 7. Juni hin, die Schaffung einer gemeinsamen europäischen Einlagensicherung abzulehnen.

Angesichts der Ablehnung dieses Antrages durch die große Koalition und der uneingeschränkten Zustimmung zu den FDP-Standpunkten seitens der Sparkasse Neuwied, besteht bei allen Diskussionsteilnehmern Einigkeit, dass Thema stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.

Mut zum Widerstand - 74 Jahre nach Stauffenberg.

Den 20. Juli 1944 und das gescheiterte Stauffenberg-Attentat nahm der FDP Kreisverband Altenkirchen zum Anlass, zu einer Veranstaltung nach Marienthal einzuladen - auf den Tag genau 74 Jahre danach.

"Dies soll keine parteipolitische Veranstaltung sein, auch wenn die FDP eingeladen hat. Die Bewahrung von Frieden, Freiheit und Demokratie geht uns alles etwas an", stellte der FDP Kreisvorsitzende Christof Lautwein voran. Und so freute er sich, dass unter den rund 70 Besuchern der Veranstaltung auch zahlreiche Vertreter anderer Parteien den Weg in die Klostergastronomie Marienthal gefunden hatten - trotz Urlaubszeit und schönem Wetter.

Als Redner waren Kurt Salterberg und Robby Gerhardt eingeladen. Kurt Salterberg aus Pracht ist der letzte noch lebende Augenzeuge des Attentats vom 20. Juli - er war zu diesem Zeitpunkt Wachsoldat in der Wolfsschanze. Und so schilderte er sehr detailliert die Ereignisse dieses Tages.

Robby Gebhardt aus Hamm berichtete sehr emotional über seine Erlebnisse zum Kriegesende, welches er als Kind erlebt hat. Er appellierte zum Schluss, dass jeder alles dafür tun müsse, dass sich so etwas niemals mehr wiederholt.

Bei der abschließenden Diskussionsrunde stellte Lautwein sich selbst und den Anwesenden die Frage , wie man wohl selbst mit Mitte 20 in den 30´er Jahren gewesen wäre. Mitläufer oder Widerständler? "Wohl auch eher Mitläufer, wenn man die Erziehung, die Anreize und die fehlende Medienvielfalt bedenkt", so Lautwein. "Aber haben wirklich alle aus der Vergangenheit gelernt? Populisten gewinnen heute wieder an Boden, und hier heißt es frühzeitig den Mut zum Widerstand, den Mut zum Widerspruch und den Mut zur Zivilcourage zu zeigen", so das Resümee von Lautwein.  

Wir trauern um Hans-Artur Bauckhage.

Am 16. Juni 2018 verstarb unser lieber Freund, der Staatsminister a. D. und Ehrenvorsitzender des FDP Kreisverbandes Altenkirchen, Hans-Artur Bauckhage. Er ist über Jahrzehnte unermüdlich für die liberale Politik eingetreten und hat sich in den Dienst der Gesellschaft gestellt. Wir haben ihm unendlich viel zu verdanken. Hans-Artur Bauckhage wurde 75 Jahre alt - er bleibt mit seiner ganzen Persönlichkeit in unseren Herzen.

Berlin-Fahrt 2018

Der Einladung von MdB Sandra Weeser zur politischen Informationsfahrt nach Berlin folgten zahlreiche Mitglieder der Kreisverbände Altenkirchen und Neuwied. Schöne Tage bei strahlendem Sonnenschein - und Besuch zahlreicher historischer Stätten. Eine Visite des Bundestages gehörten ebenso dazu wie politische Diskussionen mit verschiedenen Volksvertretern. Rundum eine sehr gelungene Aktion - und viele freuen sich schon jetzt auf die nächste Berlin-Fahrt.

 Mehr Bilder hierzu gibt´s hier>

Kreisparteitag 2018

Zum Kreisparteitag 2018 am 03. Februar im Kulturhaus Hamm konnte der Kreisvorsitzende Christof Lautwein zahlreiche Mitglieder begrüßen. Es standen ja auch wichtige Dinge an, unter anderem die Neuwahlen zum Vorstand und den Delegierten für den Bezirks- und Landesparteitag.

Lautwein lies in seiner Ansprache zunächst das vergangene Jahr Revue passieren. Spannend, arbeitsreich und erfolgreich war´s - insbesondere im Hinblick auf die Bundestagswahlen. "Die Liberalen sind zurück", so eine Kernaussage. Die FDP freut sich über zahlreiche und insbesondere junge neue Mitglieder, welche aktiv in den Kreisverband eingebunden werden sollen.

Der Bezirksvorsitzende Alexander Buda blickte bereits auf die Kommunalwahlen 2019...eine Verdopplung der liberalen Mandate im FDP Bezirks Koblenz sei das erklärte Ziel!

MdB Sandra Weeser berichtete über ihre erste Zeit und die anstehende Arbeit im Ausschuss Wirtschaft und Energie.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde der Vorstand im Amt bestätigt - für die nicht mehr antretende Sandra Weeser wurde Uwe Steiniger aus Hamm als stellvertretender Vorsitzender gewählt. Eine Liste der Personen sehen Sie hier ->
 
Im Zuge des Kreisparteitages wurden auch wieder Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt - Wolfgang Bauer (Freusburg) für 25 Jahre, Gisbert Weber (Daaden) für 40 Jahre und Walter Kolb (Betzdorf) für 50 Jahre. 


Pressestimmen:

AK-Kurier
Siegener Zeitung

Weeser bezieht Stellung zum Stegskopf

Bericht aus der Siegener Zeitung vom 04.01.2018
http___e-pages.siegener-zeitung.pdf
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